Stocksteiger
Hierfür braucht ihr einen Besenstiel, den dein Kind mit ausgestreckten, nach unten hängenden, Armen horizontal vor sich hält. Jetzt versucht es, mit den Füßen über den Stock zu steigen, ohne die Hände loszulassen. Gleiches erfolgt rückwärts. Wem das zu leicht erscheint, der wiederholt zeitgleich den aktuellen Lernstoff z. B. in Form einer Abfrage durch die Eltern oder spricht ihn vor sich hin. Diese Übung ist zudem enorm hilfreich für den Gleichgewichtssinn.


Wandpreller
Dein Kind schnappt sich einen Softball in der Größe eines Fußballs und stellt sich im Abstand von ca. 1,5 Metern vor eine Wand. Nun wird der Ball gegen die Wand geworfen. Sobald dein Kind den Ball geworfen hat, dreht es sich 360° um die eigene Achse und versucht den Ball wieder zu fangen. Klappt die Linksdrehung genauso gut wie die Rechtsdrehung? Sobald die Übung sitzt, könnt ihr sie wieder um den aktuellen Lernstoff ergänzen. Willst du den Spaßfaktor erhöhen, dann lass dein Kind während der Drehung Tiere aufzählen, die bspw. mit „E“ beginnen oder Zungenbracher aufsagen.


Der Wurfkick
Für diese Übung benötigt ihr zwei Bälle. Ein Ball wird mit dem Fuß zum Partner gekickt, während der zweite mit den Händen zugeworfen wird. Hierbei wird der weite Blick trainiert. Dein Kind muss nicht nur seine Füße, sondern auch die Hände koordinieren und mit den Augen beide Bälle im Blick haben. Ist euch das nicht Herausforderung genug, dann stellt euch gegenseitig Rechenaufgaben.

Der Fädelparcour
Baut gemeinsame einen Parcour auf, den dein Kind zunächst vorwärts durchlaufen soll. Nun gibst du ihm einen Faden und eine Perle/einen Knopf in die Hand. Während der Parcour beschritten wird, muss dein Kind den Faden durch das Loch fädeln. Du kannst den Schwierigkeitsgrad steigern, indem dein Kind die Gegenstände in den Händen wechselt oder den Parcour rückwärts abläuft.
Der Klassiker: Jonglieren
Ihr benötigt zwei Jonglierbälle, die dein Kind leicht in der Hand halten kann. Jede Hand umfasst einen Ball. Achtet darauf, dass die Bälle gleichzeitig und ausschließlich nach oben, nicht aber über Kreuz, geworfen und wieder aufgefangen werden. Klappt das gut, kreuzt ihr die Hände, während die Bälle in der Luft sind und fangt den Ball mit der jeweils anderen Hand wieder auf. Vor dem nächsten Wurf gehen die Hände wieder in die Ausgangsposition. Wollt ihr die Übung steigern, dann wechselt beim Kreuzen der Hände ab: Erst die rechte Hand nach oben, dann die linke.



